Der Begriff stammt aus dem griechischen:
Bios Leben
Chemie Wissenschaft der Elemente
Als Folge der Entdeckung des Berliner Pathologen Rudolf Virchow, dass der menschliche Körper aus Zellen besteht, wird erkannt, dass Mineralstoffe eine lebensnotwendige Grundlage für den menschlichen Organismus darstellen.
Der Oldenburger Arzt und Homöopath Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898) beginnt mit eigenen Forschungen basierend auf der Erkenntnis Virchows, dass die Zelle die wesentliche Einheit im Körper ist und deren gestörte Funktion zu Krankheiten führt.
Schüßler macht speziell Mineralstoffe und Spurenelemente zu seinem Thema und hat damit großen Erfolg.
Er findet heraus, welche Mineralstoffe und Spurenelemente hauptsächlich in unseren Organen vorkommen, welche Aufgabe sie haben und welche Beschwerden mit einem Mangel oder einer Störung einhergehen.
Der Mensch nimmt zwar täglich mit der Nahrung Mineralien auf, doch Schüßler nimmt an, dass sie oft nicht an die Stellen im Körper gelangen, an denen sie am nötigsten gebraucht werden.
Weiterhin wendet er eine Methode (die homöopathische Potenzierung) an, mit der er die Stoffe so aufbereitet, dass sie für die Körperzellen zugänglich sind.
Somit lassen sich gestörte biochemische Abläufe im Mineralstoff-Haushalt einer Zelle durch die Zufuhr kleinster Mengen speziell aufbereiteter Mineralsalze beheben und das Gleichgewicht wieder herstellen.
Im Laufe seiner Forschungsarbeit entdeckt Schüßler insgesamt 12 heilende Mineralsalze, auf denen er seine neue Behandlungsmethode begründet, welche er als Biochemie bezeichnet.
| Nr.1 | Calcium flouratum | Nr. 7 | Magnesium phosphoricum |
| Nr.2 | Calcium phosphoricum | Nr. 8 | Natrium chloratum |
| Nr.3 | Ferrum phosphoricum | Nr. 9 | Natrium phosphoricum |
| Nr.4 | Kalium chloratum | Nr. 10 | Natrium sulfuricum |
| Nr.5 | Kalium phosphoricum | Nr. 11 | Silicea |
| Nr.6 | Kalium sulfuricum | Nr.12 | Calcium sulfuricum |
Später wurden die 12 Grundsalze dann noch um weitere Mittel erweitert:
| Nr.13 | Kalium arsenicosum | Nr.19 | Cuprum arsenicosum |
| Nr.14 | Kalium bromatum | Nr.20 | Kalium aluminium sulfuricum |
| Nr.15 | Kalium jodatum | Nr. 21 | Zincum chloratum |
| Nr.16 | Lithium chloratum | Nr. 22 | Calcium carbonicum |
| Nr.17 | Manganum sulfuricum | Nr. 23 | Natrium bicarbonicum |
| Nr.18 | Calcium sulfuratum | Nr. 24 | Arsenicum jodatum |

